NFC-Visitenkarten – die Zukunft im Networking?

NFC als VisitenkarteAuch wenn sie an sich immer noch die schnellste und stilsicherste Art ist, Kontakte auszutauschen – der Visitenkarte haftet ein verstaubtes, altmodisches Image an. Nun bekommt sie überraschend Rückenwind und präsentiert sich in modernem Gewand, soll heißen: mit top-modernem Innenleben.

NFC als Kommunikationsexperte

Die österreichische Firma Cardolution hat eine Visitenkarte entwickelt, in die ein NFC-Chip eingearbeitet ist. Der Chip ist im Inneren verborgen und kaum zu ertasten. Von außen sieht die Visitenkarte also ganz normal aus, doch sie hat es buchstäblich in sich. Hält man sie nah an ein NFC-fähiges Handy, werden dank des Chips die auf der Visitenkarte befindlichen Daten schnell und praktisch auf das Handy übertragen und können fortan als mobiler Datensatz, zum Beispiel für Emailing oder Telefonanrufe, genutzt werden. Die perfekte Symbiose aus Stil und Technik also.

NFC Smartphone

NFC Smartphone

Marktforscher prophezeien einen Siegeszug des NFC-Chips. Durch seine vielfältigen Anwendungsgebiete kann er sich in nahezu jedem Bereich des Lebens integrieren, sowohl im beruflichen Bereich als auch privat. Der QR-Code, der von Verbrauchern bereits sehr gut aufgenommen wurde, gilt als Wegbereiter für den NFC-Chip. Die kreativen Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie ermöglichen eine Vernetzung von analogen und digitalen Medien wie kein Hilfsmittel zuvor. Die Welt wird schneller und digitaler, für jeden zugänglich und verliert praktisch die Grenzen der Datenverarbeitung.

Experten sehen nur wenige Nachteile in einer NFC-Visitenkarte. Ungesicherte Chips könnten nachträglich verändert werden; außerdem könnten Verhaltensweisen von Verbrauchern oder gar Geschäftspartnern detaillierter aufgezeichnet und ausgewertet werden. Sicherlich ist diese Möglichkeit zumindest zum Teil auch gewollt, doch wird man um datenschutzrechtliche Diskussionen in Sachen NFC nicht umhin kommen.

Titelfoto: depositphotos.com / miskolin

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